einfach klasse, dass es diese möglichkeit gibt, ganz in ruhe und genau zu hören, was albig und die piraten zusammen reden und sehr erfreulich, WIE sie alle echt MITeinander reden.
ich hab einen viel genaueren eindruck darüber bekommen, was jenseits von den öffentlichen polit-spektakeln auch noch möglich ist.
danke!
das Photo im heutigen Flensburger Tageblatt (12. 06.12, S. 4) bringt es symbolisch auf den Punkt, liefert erste atmosphärische Informationen für unsere rechte, ästhetisch-intuitiv orientierte Hirnhälfte:
Ein mit Schlips in Piratenparteifarben gekleideter Torsten Albig richtet seinen Blick an allen Piratenabgeordneten vorbei träumerisch in die Ferne, derweil die Piraten, neben sich die obligatorische Flasche Club-Mate, die Monitore ihrer Laptops vor sich fest fixieren.
Und der Stream, wie steht es mit den live verfolgbaren, verbalen Informationen für unsere linke, rationale Hirnhälfte, mit den „harten“ Fakten?
Fehlanzeige.
Im bewährten Politsprech der Altparteien umschifft Torsten Albig unverbindlich sämtliche Untiefen, die die wenigen (fahrscheinloser ÖPNV besipielsweise kam gar nicht vor), meist nur oberflächlich angedeuteten Piratenthemen hätten bedeuten können.
Themenbeispiele:
Bürgerentscheide. (Was nützen abgesenkte Quoren für Bürgerentscheide, wenn die Bürgerinnen und Bürger über die relevanten Themen weiterhin gar nicht abstimmen dürfen??)
Frei bestimmte Schulformwahl.
Verbesserte Steuerfahndung als Beitrag zur Staatsfinanzierung.
Kennzeichnungspflicht für Polizisten.
etc. etc.
Nichts davon ist im Koalitionsvertrag im Piratensinne geregelt.
Welche politischen Schlüsse können nun aus dem hier vorliegenden Audiodokument gezogen werden?
Soll Transparenz nicht zum Selbstzweck und politische Repräsentanz in einem demokratischen Parlament keine ausschließliche Frage individueller Selbsterfahrung werden, bleibt nur die folgende Empfehlung an die Piratenabgeordneten im Norden:
Bitte der Stimme enthalten!
Mehr gibt auch das Ergebnis der LimeSurvey-Umfrage (mit einem zudem äußerst diskussionswürdigen Frage-Antwort-Design) bei nur 1 Viertel der über Tausend Mitglieder in der Piratenpartei SH zur Orientierung beim besten Willen nicht her.
Abschließend wieder etwas Symbolisches vom oben erwähnten Photo des heutigen Flensburger Tageblatts:
Vom dargereichten Piratengetränk Club-Mate mochte Herr Albig offensichtlich nicht naschen, er umklammert beidhändig mit festem Griff ein Glas, dessen klarer, transparenter Inhalt zwischen seinen kräftigen Fingern kaum noch erahnbar bleibt….
4 Kommentare
Könnte Politik häufiger so konstruktiv und verständlich ablaufen, würden sicher auch die Wahlbeteiligungen wieder ansteigen. Weiter so!
einfach klasse, dass es diese möglichkeit gibt, ganz in ruhe und genau zu hören, was albig und die piraten zusammen reden und sehr erfreulich, WIE sie alle echt MITeinander reden.
ich hab einen viel genaueren eindruck darüber bekommen, was jenseits von den öffentlichen polit-spektakeln auch noch möglich ist.
danke!
Liebe Piratenabgeordnete,
das Photo im heutigen Flensburger Tageblatt (12. 06.12, S. 4) bringt es symbolisch auf den Punkt, liefert erste atmosphärische Informationen für unsere rechte, ästhetisch-intuitiv orientierte Hirnhälfte:
Ein mit Schlips in Piratenparteifarben gekleideter Torsten Albig richtet seinen Blick an allen Piratenabgeordneten vorbei träumerisch in die Ferne, derweil die Piraten, neben sich die obligatorische Flasche Club-Mate, die Monitore ihrer Laptops vor sich fest fixieren.
Und der Stream, wie steht es mit den live verfolgbaren, verbalen Informationen für unsere linke, rationale Hirnhälfte, mit den „harten“ Fakten?
Fehlanzeige.
Im bewährten Politsprech der Altparteien umschifft Torsten Albig unverbindlich sämtliche Untiefen, die die wenigen (fahrscheinloser ÖPNV besipielsweise kam gar nicht vor), meist nur oberflächlich angedeuteten Piratenthemen hätten bedeuten können.
Themenbeispiele:
Bürgerentscheide. (Was nützen abgesenkte Quoren für Bürgerentscheide, wenn die Bürgerinnen und Bürger über die relevanten Themen weiterhin gar nicht abstimmen dürfen??)
Frei bestimmte Schulformwahl.
Verbesserte Steuerfahndung als Beitrag zur Staatsfinanzierung.
Kennzeichnungspflicht für Polizisten.
etc. etc.
Nichts davon ist im Koalitionsvertrag im Piratensinne geregelt.
Welche politischen Schlüsse können nun aus dem hier vorliegenden Audiodokument gezogen werden?
Soll Transparenz nicht zum Selbstzweck und politische Repräsentanz in einem demokratischen Parlament keine ausschließliche Frage individueller Selbsterfahrung werden, bleibt nur die folgende Empfehlung an die Piratenabgeordneten im Norden:
Bitte der Stimme enthalten!
Mehr gibt auch das Ergebnis der LimeSurvey-Umfrage (mit einem zudem äußerst diskussionswürdigen Frage-Antwort-Design) bei nur 1 Viertel der über Tausend Mitglieder in der Piratenpartei SH zur Orientierung beim besten Willen nicht her.
Abschließend wieder etwas Symbolisches vom oben erwähnten Photo des heutigen Flensburger Tageblatts:
Vom dargereichten Piratengetränk Club-Mate mochte Herr Albig offensichtlich nicht naschen, er umklammert beidhändig mit festem Griff ein Glas, dessen klarer, transparenter Inhalt zwischen seinen kräftigen Fingern kaum noch erahnbar bleibt….